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DHA und ARA in der Säuglingsnahrung

Muttermilch ist die beste Ernährungsform für jedes Baby. Aber nicht immer klappt die Ernährung mit Muttermilch. Und dann muss man sich als Elternteil in dem Dschungel an Säuglingsnahrung zurecht finden.

Auf meinem Blog findest du bereits einen Artikel, der genauer auf die verschiedenen Bestandteile von Säuglingsnahrung eingeht.





Doch was hat es denn nun mit den Abkürzungen DHA und ARA auf sich? Soll das in der Säuglingsmilch enthalten sein? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat sich nun geäußert.


Seit Februar 2021 soll den Säuglingsnahrung ein 2- bis 3fach höhere Konzentration im Vergleich zur Muttermilch an DHA (Docosahexaensäure), also Omega-3- Fettsäure hinzugefügt werden, der Anteil an ARA (Arachidonsäure)soll nicht mehr erforderlich sein. Das hat einen Diskurs unter den Experten ausgelöst.


Bis dato wurde ARA in der gleichen Konzentration wie DHA zugesetzt, wobei die Konzentration von DHA nicht einer Konzentration von 0,5% der Fettsäuren überschreiten durfte, da ein höherer Gehalt nicht in Studien untersucht worden ist.


In Muttermilch ist ein 0,5% ARA-Anteil an allen Fettsäuren und je nach Ernährung der Mutter ein Anteil von ca 0,3% DHA.

ARA wird vom Körper deines Babys für Wachstum und Zellwachstum benötigt. Das Verhältnis von ARA und DHA soll außerdem Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung für Babys haben.


Deswegen kommt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zu folgendem Fazit:

Die neue Richtlinie, bei der ein ARA-Zusatz nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben ist, wurde in Studien bei Säuglingen nich ausreichend untersucht. Es gibt ein unbekanntes Risiko, welche Auswirkungen eine Ernährung der Säuglinge mit Säuglingsnahrung mit DHA aber ohne ARA auf die Gesundheit des Babys haben kann.


FAZIT:


Empfohlen wird also allen Eltern weiterhin Säuglingsnahrung mit DHA-Konzentration von bis zu 0,64% und einer ARA-Konzentration, die mindestens die Höhe der DHA-Konzentration hat zu füttern.