über mich und den blog

 

Über mich

 

Ich war nie eine von denen, die schon immer wussten, dass sie Arzt werden wollten. Es gab einfach schon immer viele Interessen und so habe ich auch mit verschiedenen Berufswünschen jongliert.

Letztendlich habe ich mich für die Medizin entschieden, weil ich den Gedanken mochte, mir nie die Sinnfrage meines täglichen Tuns stellen zu müssen und weil ich mit Menschen zusammenarbeiten wollte. Im Studium habe ich dann gemerkt: wenn Medizin, dann aber auf jeden Fall Kindermedizin.

Ich habe nun einige Jahre im Kinderkrankenhaus gearbeitet und habe dort vor allem auf allgemeinpädiatrischen und neonatologischen Stationen lernen dürfen. Ein Aspekt hat mir in der Arbeit mit Kindern und Familien gefehlt: das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist findet im hektischen Krankenhausalltag oft wenig Raum. Ein Symptom sollte aber immer im Kontext des Umfelds, der Familie und der Lebenssituation betrachtet werden. In meinem Verständnis macht auch genau diese gesamtheitliche Betrachtung einen guten Arzt aus. Also entschied ich mich dafür, neben meinem Beruf noch eine Weiterbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin zu beginnen. Da stecke ich nun mittendrin und bin dankbar für die neuen Perspektiven, mit denen ich nun meinen Patienten begegnen kann.

Zweimal dufte ich nun schon Mama werden, von einem Sohn und einer Tochter. Die Erfahrung als Zweifach-Mama hat auch mich als Ärztin verändert. Meine Coolness und vielleicht auch Abgeklärtheit, die ich mir in meinem Beruf angeeignet hatte, sind Geschichte. Noch mehr kann ich jetzt verstehen, wieviele Gedanken und Sorgen man sich als Mutter macht und dass wir Eltern alle eins gemeinsam haben: wir wollen einfach nur das Beste für unsere Kinder.

Blog und Podcast

Dieser Blog und mittlerweile auch Podcast ist aus der Leidenschaft zur Kindermedizin und Patientenaufklärung entstanden. Im Krankenhaus aber auch im Freundeskreis war ich oft erstaunt, wie ein paar erklärende Worte und etwas Zeit viele Sorgen nehmen können. Leider bleiben genau diese aufklärenden Worte in unserem Gesundheitssystem oft auf der Strecke und Eltern werden mit ihren Sorgen alleine gelassen. Hier knüpft kinderleibundseele​ an.

Mittlerweile geht es bei kinderleibundseele um weit mehr als Kindermedizin und Elternaufklärung. Dadurch, dass ich selbst Mama geworden bin, geht es um vieles was mit Kindern und Mama-sein zu tun hat: neben der Kindermedizin um kindliche Entwicklung, Schwangerschaft, und den Alltag als Eltern.



 
 
portrait_dr._nikola_kluen©susanne-krauss.de-54-web.jpg
freisteller_dr._nikola_kluen©susanne-krauss.de-23-web.jpg

Ich werde nun unterstützt von ...

IMG_0785.jpeg

Ich heiße Josephine, bin 32 und lebe mit meinem Mann und meinen Zwillingssöhnen in Berlin. Hier habe ich nach dem Studium meine Weiterbildung zur Kinderärztin begonnen. Das Beste an meinem Beruf ist: ich kann neben der Medizin auch meine weiteren Interessen wie Bewegung, gesunde Ernährung und persönliche Weiterentwicklung ausleben und gleichzeitig Menschen helfen. Mich beschäftigt die Frage, wie wir ein nachhaltiges Miteinander gestalten können und ein gesundes Leben führen. Deshalb finde ich es besonders schön, in der Kinder- und Jugendmedizin zu arbeiten, wo ich helfen darf, bereits ganz früh den Grundstein für ein rundum gesundes Leben zu legen und Kinder in ihrer mentalen und körperlichen Entwicklung bestmöglich zu fördern und zu begleiten.

In meiner Elternzeit habe ich promoviert und darf nun einen Doktortitel tragen, mein Beitrag für die Wissenschaft hält sich dabei aber in Grenzen.

Dahingegen lerne ich momentan als frisch gebackene Mama jeden Tag dazu und habe selbst immer neue Fragen. Nun freue ich mich, wenn ich meinen kleinen Wissensschatz als Ärztin und Mutter teilen und weitergeben darf und dadurch andere nachhaltig profitieren können.